Eine Biber-Safari auf dem Klarälven
Unsere Biber-Safari führte auf dem Klarälven in Nordvärmland von Sysslebäck nach Branäs. Ich
durfte vorne im ersten Kanu sitzen. Es war nicht leicht, gleichzeitig zu paddeln und die Kamera
bereit zu halten. Aber ich habe Glück gehabt und einen Biber nicht nur gesehen, sondern auch —
etwas verwackelt — aufs Bild bekommen.
Bevor unsere Fahrt losging, waren wir im Sporthotel Långberget eingewiesen worden. Es gab
Informationen zum Biber und zum Paddeln auf dem Klarälven. Hier bekamen wir auch unsere Ausrüstung:
Paddel und Schwimmweste.
Anschließend ging es mit einem Minibus und acht Kanus auf dem Anhänger ins Tal hinunter. In
Sysslebäck fuhr unser Guide Jonathan über einen Feldweg ganz dicht ans flache Ufer des Klarälven.
Die letzten Meter mussten wir unsere Kanus allerdings tragen.
Langsames Gleiten, Ruhe und gespannte Blicke
Danach durften wir in unseren Kanus stromabwärts gleiten. Der Kraftaufwand war minimal. Im
Rücken hatten wir die Abendsonne. Gespannte Blicke gingen immer wieder nach rechts und links ans
Ufer. Geredet wurde nicht. Und plötzlich sehen wir ihn rechts vor uns am Ufer, "unseren" Biber!
Leider war er im Schatten. Nach drei, vier Bildern tauchte er ab — und von da an haben wir ihn
nicht mehr gesehen. Biber können viele Minuten tauchen, wohl bis zu einer Viertelstunde.


Auch ohne Biber wäre diese Abendtour in stimmungsvollem Licht ein Höhepunkt des Urlaubs
geworden. Schluss der Tour war in Höhe des Skigebiets Branäs. Hier am Ufer gab es über dem offenen
Feuer gegrillte Würstchen, dazu Kaffe und Tee. Zufrieden tauschten sich die Teilnehmer über die
Fahrt auf schwedisch, englisch, deutsch und holländisch aus.
Organisiert hatte die Biber-Safari das Sporthotel Långberget.
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