Schweden hat auf kulinarischem Gebiet viel zu bieten und muss sich nicht hinter anderen kulinarischen Nationen verstecken. Das hat nun wieder der kulinarische Wettbewerb “Bocuse d’Or” bewiesen, der Ende Januar in Lyon stattfand. Hier trafen sich Meisterköche aus aller Welt, um den besten unter ihnen auszuzeichnen.
Dabei musste sich der schwedische Teilnehmer Tommy Myllymäki mit dem Silberrang nur dem Dänen Rasmus Koefoed geschlagen geben. Bronze erhielt der Norweger Gunnar Hvarnes.
Tommy Myllymäki gewann bereits 2007 den Titel “Koch des Jahres” (“Årets kock”) in Schweden und hatte – wie alle anderen Teilnehmer auch – lediglich fünf Stunden Zeit, um ein Fleisch- und ein Fischgericht zuzubereiten.
Tommy Myllymäki betreibt am See Öljaren in der Provinz Sörmland das Restaurant und Hotel “Julita Värdshus”.
Der Wettbewerb “Bocuse d’Or” wird auch als Koch-WM bezeichnet und war Teil der weltgrößten Essens-, Restaurant-, und Gastronomiemesse. Schweden hat hier seine aktuelle Initiative “Schweden – die neue kulinarische Destination” präsentiert, in deren Zentrum landwirtschaftliche Naturprodukte standen.
Nummer eins in Europa
Im Original heißt die Initiative “Sverige – det nya matlandet”. Hinter ihr stehen sowohl das Landwirtschaftsministerium als auch die Tourismusorganisation Visit Sweden. Die kulinarischen Eindrücke werden als ein wichtiger Teil eines Schwedenbesuchs verstanden. Schweden will beim Essen zur Nummer eins in Europa aufsteigen.
75 Kochprogramme im TV
In der Tat ist derzeit in Schweden das Interesse am Kochen gewaltig. Innerhalb einer normalen Fernsehwoche laufen hier 75 Kochprogramme über den Bildschirm.
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(Mit Material von Visit Sweden)
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