Gestern abend zeigte das schwedische Fernsehen SVT die vorletzte Sendung des Melodifestivalen, der hiesigen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest in Düsseldorf. Als Pausenfüller tauchten plötzlich schwarzweiße Filmsequenzen auf, die Düsseldorf lächerlich machen sollten.
Die Bilder stammten vermutlich aus den sechziger Jahren, zeigten Smog und Umweltsünden, ein vernebeltes, verdrecktes Ruhrgebiet und viel bayerische Bierseligkeit mit großen Gläsern.
Dass Düsseldorf weder im Ruhrgebiet noch in Bayern liegt, ist SVT dabei entgangen. Offenbar ging es SVT auch in der erster Linie darum, das Klischee vom hässlichen Deutschland zu bedienen. Was daran komisch gewesen sein soll, versteht wohl nur SVT.
Den Beitrag könnt Ihr hier sehen: Melodifestivalen, Andra chansen - ungefähr bei 1:08:50. (Video verfügbar bis 12. April.)
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Ich fand’s auch etwas daneben…
Hej Smultronella,
in Düsseldorf gibt es eine Dame, die für die Pressekoordination beim Eurovision Song Contest zuständig ist. Ich habe sie auf den SVT-Beitrag hingewiesen. Entweder hat sie sich nicht die Mühe gemacht, das Video anzusehen, oder sie hat es nicht verstanden (war ja auch auf schwedisch). Sie hat keinen Anstoß daran genommen, dass Düsseldorf in den Schmutz gezogen wurde. Ich nehme aber an, dass sie in den nächsten Wochen noch von anderer Seite auf den SVT-Beitrag angesprochen wird. Vielleicht kommt dann doch noch eine Reaktion aus Düsseldorf. Aber vielleicht hat die Dame auch recht: Wenn so ein Blödsinn im Fernsehen gezeigt wird, ist es manchmal am besten, ihn einfach zu ignorieren.
Walther
Die Russen haben sich über Tingeling aufgeregt. Ich denk auch, ignorieren ist das Beste.
)
Wobei… – Tingeling war wenigstens lustig (jedenfalls, wenn man kein Russe ist
Claudia
hässliches deutschland. so ist es doch auch.