Ferdinand, der weiße Elch aus Värmland – Wunderschöner Naturfilm, 60 Minuten

Hier in Schweden lief kürzlich ein Naturfilm im Fernsehen, der großes Aufsehen erregt hat. Der Film begleitet einen der rund fünfzig weißen Elche, die es in Värmland gibt. Viele nennen ihn Ferdinand. Einerseits ist der Film wundervoll gefilmt und erzählt, andererseits ist die Hauptfigur schon seit einigen Monaten verschwunden. Niemand hat Ferdinand in diesem Frühjahr gesehen. Bei der Erstausstrahlung erreichte der Film 700.000 Zuschauer, was für Schweden sehr viel ist. Ihr könnt den Film bei SVT Play bis zum März 2019 sehen, auch in Deutschland.

Im Film wird erzählt, warum Ferdinand so wenig scheu ist. Schon seine Mutter war recht zahm und neugierig. Sie starb im Winter 2010, als Ferdinand noch ein Kalb war. Ohne Mutter standen Ferdinands Chancen schlecht, den Winter zu überleben. Da man aber Mutter und Kalb fand, halfen Bauern dem Kalb, den Winter zu überleben. So gewöhnte sich Ferdinand an Menschen in seiner Nähe. Im Film gibt es herrliche Szenen, wie Ferdinand später als ausgewachsener Stier ohne Scheu durch den Vorgarten eines Wohnhauses trottet und sich dort Äpfel holt.

Der Film ist zwar auf Schwedisch, aber auch ohne Schwedischkenntnisse ist er ein Genuss. Falls Ihr dabei seid, Schwedisch zu lernen, könnt Ihr auch schwedische Untertitel anschalten und den Film zum Üben verwenden. Der Erzähler spricht sehr langsam und deutlich. Einzig die Interviews mit Bauern aus der Umgebung sind schwer zu verstehen – auch ich tue mich mit dem Värmländisch sehr schwer.

Hier könnt Ihr den Film von Ulf Jonasson sehen – bis zum 1. März 2019:

https://www.svtplay.se/video/18298030/skogens-vita-konung


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Bild: Ulf Jonasson/SVT (Pressefoto und social media thumbshot)