Die sommerliche Hochsaison mag vorüber sein, doch Stockholm ist mit seinem Kultur- und Shopping-Angebot eine Ganzjahresdestination. Der Herbst 2018 ist die perfekte Gelegenheit, sich bei skandinavischen Labels neu einzukleiden, in hippen Cafés „mysige“ Stunden zu verbringen und spannende Museen und Architekturhighlights kennenzulernen.

Mode: Die Krukmakargatan im Westen von Södermalm

Während SoFo (Södermalm) als Szeneviertel in aller Munde ist, sei Modebewussten die weniger bekannte Straße Krukmakargatan im Westen von Södermalm empfohlen. Hier reihen sich Shops schwedischer Marken aneinander.

Bei Our Legacy, L’Homme Rouge und Uniforms for the Dedicated werden Männer fündig, während Nitty Gritty seit den 90er Jahren ein Tempel für weibliche Modefans ist.

Zusätzliche Inspiration bietet der Buchladen Papercut, der internationale Titel über Design, Mode, Reisen, Kochen und Kunst sowie Indie-Magazine führt. Mitbringsel mal anders.

Bibliotheken

Sind die Einkaufstüten im Hotel abgestellt (neu eröffnet: The Bank an der Bucht Nybroviken), bietet sich ein Streifzug durch die schönsten (lies: fotogensten) Bibliotheken der Stadt an, schließlich steigt in der dunklen Jahreszeit die Leselust.

Der Klassiker in Stockholm ist und bleibt die Stadsbiblioteket von Gunnar Asplund am Sveavägen 73.

Daneben gibt es aber auch versteckte Bücheroasen wie die öffentliche Gemeindebibliothek der Kirche S:t Matteus im Viertel Vasastan, wo das traditionelle Interieur im Kontrast mit zeitgenössischen Büchern steht.

Und die Bibliothek des Museums ArkDes besticht mit der riesigen Sammlung an Büchern und Magazinen zum Thema Architektur und Design.

Moderne Architektur

Das ArkDes Museum selbst ist natürlich auch einen Streifzug wert, vor allem seit dem Ausbau im Sommer 2018. Das Herzstück bilden hunderte Modelle von Gebäuden in ganz Schweden. Daneben wurde der von den Architekten von Dehlin Brattgård entworfene Ausstellungsraum namens die Box eröffnet, der als Plattform für Wechselausstellungen dient.

Damit hat das Museum nun auch ein Stück moderne Architektur in seinem Inneren. Der Eintritt ins Museum ArkDes ist übrigens für alle gratis – so bleiben ein paar Kronen für Mittagessen oder Zimtschnecke im Museumsrestaurant übrig, das einen tollen Blick auf das Wasser und die Uferpromenade Strandvägen bietet.

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Quelle: VisitSweden DE