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Schwedisches Jedermannsrecht (allemansrätten): 
Wo darf man sich aufhalten?

Sie dürfen fast überall in der Natur wandern, Fahrrad fahren, Ski fahren und reiten, auch auf privaten Straßen .

Hausgrundstücke, Zäune, Privatsphäre 

Respektieren Sie aber die Privatsphäre und meiden Sie den Nahbereich um ein Wohnhaus. Auf privaten Hausgrundstücken dürfen Sie sich nicht aufhalten, Sie dürfen private Hausgrundstücke auch nicht queren. Gleiches gilt für landwirtschaftlich genutzte Flächen, also Äcker, Felder und Anpflanzungen (Baumschulen und Waldpflanzungen mit jungen Pflanzen). Im Winter, bei Frost und Schnee, ist es jedoch erlaubt, diese Flächen zu queren.

Was ein Hausgrundstück ist, ist in Schweden manchmal nicht leicht zu erkennen, weil die meisten Hausbesitzer ihre Grundstücke nicht einzäunen. Grundregel ist: Halten Sie sich außer Sichtweite von Wohnhäusern. Wenn der Blick unbehindert ist, müssen Sie also großen Abstand zu einem Wohnhaus einhalten. Andernfalls stören Sie.

Golfplätze sollten Sie ebenfalls nicht queren.

Gatter, die Sie geöffnet haben, um eine Weide zu queren, müssen Sie hinter sich schließen.  

Für Radfahren und Reiten gelten teilweise zusätzliche Bestimmungen, deren Ziel es ist, empfindlichen Boden zu schützen. Diese Regeln gelten vor allem nach Regenperioden, wenn die Böden aufgeweicht sind.

Das Jedermannsrecht gilt nicht für Parkanlagen und kommunale Grünflächen.