Von Kiel nach Göteborg
mit der Stena Germanica
240 Meter lang ist Stena Lines neue Germanica. Die Fähre bietet so viel Platz, dass man auf dem
Sonnendeck joggen kann, gutes Wetter vorausgesetzt. Mit einigen zusätzlichen Netzen könnte man auf
dem Sonnendeck sogar Hockey oder Fußball spielen — wenn man den Ball flach hält.
Komplizierte Wendemanöver
In Göteborg hat sich Kapitän Wiggo Lander extra eine pfiffige
Lösung zum Wenden der Superfähre ausgedacht. Er dreht die Germanica um eine Art Pfosten im Wasser
herum. Andernfalls wäre das Wendemanöver zu riskant, weil der Göteborger Hafen an dieser Stelle vor dem Deutschland-Terminal nur 300 Meter breit
ist.
In Kiel ist der Hafen sogar so eng, dass sich die Stena Germanica nach dem Ablegen erst einmal
eine Viertelstunde lang rückwärts in die schwarze Nacht schiebt, bevor sie sich dann vorsichtig auf
der Stelle dreht. (Wir waren im Oktober unterwegs, daher schon die Dunkelheit beim
Ablegen.)
Inwendig ist die Fähre wirklich luxuriös. Mit der Einrichtung und Beleuchtung hat man sich sehr
viel Mühe gegeben, wie unsere Fotos zeigen. Selbst in den Standardkabinen gibt es nun
Fußbodenheizung im Bad.
Hotelzimmer mit Whirlpool
Die Stena Germanica ist ein schwimmendes Hotel geworden. Von "Kabinen" will keiner mehr reden,
nun spricht man von "Zimmern". Einige dieser Zimmer sind Luxus-Suiten mit allem Drum und
Dran — es gibt sogar eine Suite mit eigenem Whirlpool.
In den beiden Restaurants des Schiffs kann man skandinavische Köstlichkeiten genießen, vor allem
Fisch in allen Varianten. Dazu gibt es eine imponierende Selbstbedienungs-Vinothek, die man "Taste
Wine Experience" getauft hat.
Wir haben auch einen Bericht mit vielen Bildern vom Schwesterschiff Stena Scandinavica auf der Route Kiel —
Göteborg.
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