Die neue Stena Scandinavica
auf der Route Kiel — Göteborg
Die Stena Scandinavica gleicht äußerlich dem Schwesterschiff Stena Germanica. Die Scandinavica hat aber eine andere
Aufteilung der Restaurants, Bars und Ladenflächen. Sie erstrecken sich über drei Stockwerke, von
Deck 7 bis Deck 9.
Auf Deck 7 der Stena Scandinavica befindet sich der Laden, das Á-la-carte-Restaurant und eine
Bar, auf Deck 8 das Buffet- und Frühstücksrestaurant und eine Bar, und auf Deck 9 schließlich das
Wohnzimmer, "The Living Room".
Im "Living Room" kann man fernsehen (5 Kanäle auf einer Großbildfläche, der Ton kommt über
Kopfhörer), in Internet surfen und nicht zuletzt — wie in der Bibliothek und Konferenzabteilung der
Vorgängerschiffe — eine Zeitung lesen, ein Krabbenbrot essen und einen Tee, ein Glas Wein oder
ein letztes Bier trinken. Im "Living Room" geht es gemütlich, gedämpft und ruhig zu — kein Trubel,
kein Gedränge.
Deck 11 ist das Sonnendeck ganz oben. Hier gibt es auch eine Bar unter freiem Himmel, die je
nach Wetter und Andrang genutzt wird. Wenn die Temperaturen es zulassen, ist die Bar meist vor der
Abfahrt und noch einige Zeit danach geöffnet, so dass man beim Auslaufen aus Kiel oder Göteborg die
Aussicht mit einem Getränk in der Hand genießen kann.

Die Stena Scandinavica in Kiel
Auf Deck 11 der Stena Scandinavica befinden sich um den Hubschrauberlandeplatz herum merkwürdige
Aufbauten und Tunnel, die es auf dem Schwesterschiff so nicht gibt. Die Aufbauten sind nicht schön
und stören. Andererseits hat man diese Aufbauten steuerbord und backbord zu zwei eingeglasten
treppenförmigen Holzterrassen genutzt, die im Sommer sicherlich sehr populär sind.
Tipp: Früh aufstehen
Wer kann, sollte auf dem Weg nach Göteborg früh aufstehen und an Deck gehen. Bei schönem Wetter
im Sommer ist das Licht morgens um sechs großartig. Nach einer Weile sieht man die ersten geparkten
Tanker vor der Küste Nordhallands. Dann kommen die ersten Schären vor Göteborg, z. B. Vinga. Viel
gibt es auch bei der Einfahrt in den Hafen von Göteborg zu sehen: die südlichen Schären, den mächtigen Container-Hafen, die
Festung Älvsborg. Zum Schluss schiebt sich die Superfähre gerade so eben unter der Älvborgsbron
hindurch, der Brücke kurz vor dem Deutschlandterminal im Stadtteil Majorna.
Eriksberg
Gegenüber dem Anleger sieht man den großen Kran von Eriksberg, der
Wahrzeichen des gleichnamigen Stadtteils auf dem Nordufer des Göta älv ist. Direkt am
Deutschlandterminal startet die Personenfähre
Älvsnabben, die hinüber nach Eriksberg fährt und dann weiter in die unmittelbare Innenstadt.
Wer gut zu Fuß ist, kann den Weg nach Eriksberg auch über die imposante Brücke nehmen. Von der
Brücke hat man einen prächtigen ersten Blick auf Göteborg, allerdings
so früh morgens direkt nach der Ankunft noch im Gegenlicht.
Fahrpläne, Preise und Buchung:
www.stenaline.de 
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Gelungene Dekoration in einem der Treppenaufgänge: Man sieht u.a. den Kran von Eriksberg, den
Stockholmer Globen, Gamla stan in Stockholm, den rotweißen "Lippenstift" von Göteborg, das Hochhaus
"Turning Torso" in Malmö und im Vordergrund Ingemar Stenmark.
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