Das Buch zum Thema
Fettnäpfchenführer Schweden
Delia Kübeck, "Fettnäpfchenführer Schweden: Die ungeahnten Geheimnisse blaugelber Etikette"
(März 2010)
Wer wissen will, wie sich die Schweden im privaten Umgang, als Nachbarn, als Kollegen
am Arbeitsplatz oder als Kunden verhalten, der findet in Delia Kübecks Buch kluge und
wohlinformierte Antworten. Kübeck versucht auch zu ergründen, warum sich die Schweden so verhalten,
wie sie sich verhalten. Sie erklärt zum Beispiel, warum viele Schweden auch heute noch
Schwierigkeiten haben, bei Tisch vernünftig mit Messer und Gabel umzugehen.
Kübecks "Fettnäpfchenführer" besteht aus drei Teilen: einem Teil für Besucher in Schweden (die
Themen reichen vom Jedermannsrecht über das Einkaufen bis hin zu Einladungen und Meetings), einem
Teil für Einwanderer und schließlich einem Teil mit Fettnäpfchen von A bis Z, von "Abschied nehmen"
bis "Zeitverständnis".
Fettnäpfchen allerorten
Wie Kübeck leben wir seit mehr als zehn Jahren in Schweden. Alle im Buch geschilderten
Fettnäpfchen können wir nachvollziehen — in viele sind wir selbst getreten, und das keineswegs nur,
als wir neu in Schweden waren. Auch heute passiert uns das, ob mit Nachbarn, auf der Arbeit oder im
Umgang mit Behörden, Handwerkern oder beim Einkaufen.
Kübeck hat in ihrem Buch das typisch Schwedische beschrieben. Nicht immer allerdings
muss es in Schweden typisch schwedisch zugehen. Kübeck weist selbst wiederholt darauf hin,
dass es in den Großstädten Stockholm, Göteborg und Malmö sowie in Nordschweden (graduell)
anders zugehen kann.
Kübecks Beispiele wirken manchmal arg konstruiert und überdeutlich. Insgesamt ist das Buch
aber ein sehr nützlicher Ratgeber für alle, die ihre schwedischen Nachbarn und Freunde, Kollegen
und Kunden besser verstehen wollen — und für alle, die sich als Gast in Schweden möglichst
selten blamieren wollen.
|