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Schloss Läckö bei Lidköping am Vänern
Schloss Läckö gilt als eine der größten Sehenswürdigkeiten Westschwedens. Das guterhaltene
Barockschloss mit Wurzeln aus dem Mittelalter liegt an der Spitze der Insel
Kållandsö in schöner Wandergegend direkt am Ufer des Vänern.
Schloss Läckö geht zwar auf das 13. Jahrhundert zurück (in einem der Öffentlichkeit nicht
zugänglichen Teil gibt es sogar noch eine Tür aus dem Mittelalter), aber erst als Feldherr Graf
Jacob Pontus De la Gardie das Schloss 1615 übernahm, erhielt es durch Um- und Anbauten größere
Bedeutung.
Seine heutige Form bekam Schloss Läckö durch den Sohn, Magnus Gabriel De la Gardie. 1654
begannen die umfassenden Bauarbeiten. Die prächtigen Säle mit ihren Wandgemälden und
Deckenverzierungen entstanden größtenteils in dieser zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
In der Blütezeit des De la Gardie-Schlosses, wie Schloss Läckö manchmal auch genannt
wird, lebten hier 300 Menschen. Hier braute man sein eigenes Bier und lagerte große Mengen Wein vom
Kontinent, u. a. vom Rhein.
Heute kann man hier Mittsommer feiern, Ausstellungen besuchen, Opern hören, an Schlossführungen
teilnehmen, baden oder Tretboot fahren.
In der Nähe des Schlosses liegen ein Campingplatz (mit preiswertem Quick Stop für Wohnmobile
zwischen 21 und 9 Uhr), ein Gästehafen, ein Badeplatz mit Fahrrad-, Tretboot- und Kajakverleih und
schließlich ein Ausflugsboot, die M/S Gabriel.
Schloss Läckö liegt rund 25 Kilometer von der Stadt Lidköping und rund 160 Kilometer von
Göteborg entfernt.
Öffnungszeiten und weitere Infos: Schloss Läckö .

Simon Irvine, bekannter Garten-Designer, und Stefan Söderholm, der das Café und Restaurant des
Schlosses führt (von links nach rechts)
Simon Irvines Schlossgarten
In Simon Irvines "kleinem" Kräutergarten direkt am Schloss gibt es allerlei Salate aus ganz
Europa zu sehen, dazu Fenchel, Majoran, Thymian und Vieles mehr. Alles ist sinnreich und
perfektionistisch präsentiert. Simon meint, die Kräuter würden hier so gut wie in der Provence
wachsen — bei zwar weniger Wärme, dafür aber mit längerem Tageslicht. Mehr über Simon:
simonirvine.net .
Café und Restaurant Stallet
Im Schloss selbst liegt das Restaurant Fataburen in mittelalterlichen Gewölben. Das Café
Stallet, in dem es ebenfalls warme Speisen mit Zutaten aus der Region gibt, liegt
unterhalb des Schlosses mit Aussicht auf die Bucht Stallviken und das Schloss. Hier kann man
die Bio- und Öko-Produkte aus dem Schlossgarten und der Umgebung genießen. Dazu zählen nicht nur
frische Salate und Kräuter, sondern auch frischer Fisch aus dem Vänern, den Mårten vom Fischerdorf Spiken anliefert, z. B.
Zander.

Bei einem gemeinsamen Kochen im Schlossrestaurant Fataburen: Fisch aus dem Vänern, Salate aus dem
Kräutergarten des Schlosses und selbstgebackenes Brot — und dazu gute Weine aus Kalifornien und dem
Elsass
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Simon Irvines Kräutergarten

Salat schwungvoll in Reih und Glied

In der Küche des Restaurants Fataburen: Frischer Spargel aus Skaraborg, zubereitet von Alexandra Zazzi, einer in Schweden durch TV
und Kochbücher bekannten Köchin, die an diesem Tag zu Gast war

Geräucherter Lachs aus Mårtens Räucherei im Örtchen Spiken am Vänern

Blick aus einem der über 280 Räume des Schlosses
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