Kristianstad mit dem Vattenrike

Kristianstad

In Kristianstad haben wir uns auf Anhieb zurechtgefunden. Die Innenstadt ist sehr übersichtlich. Ein Boulevard und drei große Einkaufsstraßen verlaufen parallel zur Eisenbahn. Der Weg hinüber zum populären Naturum im Biosphärenreservat kreuzt alle diese vier Straßen im rechten Winkel. Man hat dadurch großzügige Sicht. Auf einigen Kreuzungen in der Innenstadt kann man einen Kilometer in die eine und einen Kilometer in die andere Richtung sehen – selbst mitten in der Fußgängerzone. Das haben wir so noch in keiner anderen schwedischen Stadt erlebt.

Vattenrike Biosphärenreservat – das Wasserreich

Das Biosphärenreservat liegt ganz nah am Zentrum. Man braucht kein Auto, um vom großen Marktplatz zum Naturum, dem Besucherzentrum des Reservats, zu gelangen. Dieses Naturum ist für viele Touristen natürlich die Hauptattraktion in Kristianstad. Es ist durch eine lange Promenade schön an die Innenstadt angebunden. Architektonisch ist es ein Hingucker – ähnlich wie das Naturum in Karlstad, aber noch spektakulärer.

Im Naturum gibt es auch das Café Årum mit Dachterrasse und umlaufendem Balkon. Lasst Euch vor allem die Aussicht vom zweiten Stock des Cafés nicht entgehen.

Vor dem Naturum startet der sechs Kilometer lange Rundwanderweg Linnérundan. Der Wanderweg führt an drei Stellen auch über den kleinen Fluss Helge å. In den Feuchtgebieten, die man passiert, hat man im Laufe der Jahre 260 Vogelarten gezählt.

Das Vattenrike ist das ganze Jahr über ein lohnendes Besuchsziel: Im Winter kann man Seeadler sehen, im Frühjahr Kraniche und Gänse, im Sommer locken Boot und Bad, und im Herbst wird geangelt.

Noch mehr Natur findet Ihr zwischen der Innenstadt und dem Vattenrike. Hier liegt nämlich der große Park Tivoliparken, Kristianstads Central Park.

Innenstadt

Als wir in Kristianstad waren, wurden gerade zwei Einkaufsstraßen und der kleine Marktplatz komplett neu gepflastert. Man gibt sich viel Mühe, das Zentrum attraktiv zu machen. Vor einigen Jahren erhielt die Innenstadt sogar die Auszeichnung „schwedisches Stadtzentrum des Jahres“. Obwohl erst Mitte Mai, lief auf dem großen Marktplatz schon ein Stadtfest mit Live-Musik bis nachts um eins. Wir haben auch viele Straßencafés und viel Außengastronomie gesehen.

Umgebung

Vor den Toren der Stadt – vor allem Richtung Norden – liegen die Skåne-typischen großen Felder, insbesondere knallgelbe Rapsfelder.

Richtung Süden breitet sich der nur 1,5 m tiefe Hammarsjön aus. Der fisch- und vogelreiche See zählt zum Vattenrike. Fährt man noch weiter, geht es ans Meer. Das Seebad Åhus gehört zur Gemeinde Kristianstad. Hier gibt es Sandstrände, einen großen Campingplatz und ein Vogelschutzgebiet (Äspet). Überdies ist Åhus ein sehr hübsches Städtchen. Der Absolut Vodka wird hier gebrannt.

Schnell in Malmö

Kristianstad ist Teil der stark wachsenden Öresundregion. Züge verkehren regelmäßig nach Malmö. Die Fahrzeit beträgt 65 Minuten. Die Bahngesellschaft heißt Öresundståget.

Aussprache

Kristianstad wird [krischánsta] ausgesprochen. Hier könnt Ihr Euch das anhören.

Mehr Infos

Wie viele andere schwedische Städte hat auch Kristianstad keine Touristeninformation mehr. Als Info Point fungiert das Naturum.


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Kristianstad

Ausblick auf die Stadt vom Naturum aus – ein Gewitter rollte gerade heran

Kristianstad

Am Stora Torg, dem großen Marktplatz

Kristianstad

Kristianstad

Am Lilla Torg, dem kleinen Marktplatz

Kristianstad

Der Wasserturm ist Kristianstads Wahrzeichen, ähnlich wie in Örebro

Kristianstad

Im Naturum

Kristianstad

Im Naturum

Die beiden Aufnahmen im Naturum entstanden mit freundlicher Genehmigung des Naturum