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Verliebt in Schweden
(Foto: Bastei Lübbe)

 

Klappentext

"Im Juli ist Schweden ein Märchen: magisches Licht, überbordende Natur und fröhliche Menschen. Stella sucht hier Zuflucht, weil daheim alles den Bach runter geht: Job, Mann und Wohnung. Als sie ihrer Gastwirtin erzählt, dass sie bis zum Winter eine neue Bleibe gefunden haben muss, bietet die Schwedin ihr ein kleines Strandhaus an. Damit verändert sich Stellas Leben für immer. Denn sie verliebt sich in das skandinavische Land — und in Joakim, der ganz in der Nähe wohnt. Doch bis beide zueinander finden, muss noch einiges geklärt werden. Etwa warum das Reißverschlussverfahren den Schweden gegen die Ehre geht. Aber vor allem, warum sie sich zur Paarungszeit so merkwürdig verhalten …"

Buchbesprechung: "Verliebt in Schweden" von Christiane Stella Bongertz und Joakim Montelius

Stella und Joakim erzählen eine wahre und sehr persönliche Geschichte. "Verliebt in Schweden" ist ein amüsantes Buch über eine deutsch-schwedische Liebe und über die Liebe einer Deutschen zu ihrer neuen Heimat Schweden. "Verliebt in Schweden" ist weder Einwanderungsberater noch Reise-Knigge oder Reiseführer. Dennoch kann man bei der Lektüre sehr viel über Schweden lernen — ein Land, das Stella vorher nur aus Kriminalromanen und Kinderbüchern kannte.

Stella ist Journalistin, Joakim spielt in einer erfolgreichen schwedischen Band. Bei einem Interview-Termin in Deutschland sehen sie sich das erste Mal. Bis sie dann in Schweden zueinander finden, vergeht viel Zeit.

Die verschiedenen Stufen der romantischen Annäherung werden abwechselnd aus der Sicht von Stella und Joakim erzählt. Gleichzeitig wirft jeder auch ein Licht auf die kulturellen Eigenarten des anderen. Der Leser darf dabei viel schmunzeln und lachen.

Vanillesoße in Schweden
Gehört in Schweden zum Apfelkuchen: Vanillesoße

So erfährt man, dass Apfelkuchen in Schweden ohne Vanillesoße undenkbar ist, Schlagsahne nicht mit Zucker zubereitet wird, die Tradition des schwedischen Pizzasalats ein Mysterium bleibt und Sambo nichts mit Samba zu tun hat, sondern dem schwedischen Abkürzungsspleen entsprungen ist. Alle Beobachtungen und Begebenheiten werden sehr treffend in einem lebendigen, heutigen Deutsch erzählt.

Nebenbei kommen viele schwedische Eigenheiten, Sitten und Gebräuche zur Sprache: z. B. der "nummerlapp" (Wartemarke), die Personennummer, das Öffentlichkeitsprinzip, das "dagens rätt" (Tagesgericht), die "kräftskiva" (Krebsfest) und das Mittsommerfest, Schnapslieder, die "fikapaus" (Kaffeepause) und die Gewohnheit, dass man in schwedischen Häusern seine Straßenschuhe auszieht.

Viele Schweden-Bücher erzählen gern von Deutschen, die nach Småland, Mittelschweden und Lappland ausgewandert sind. "Verliebt in Schweden" spielt dagegen in Skåne, Schwedens südlichster Provinz. Wir haben uns über zahlreiche touristische Ausflugsanregungen gefreut: Helsingborg, Lund, Ängelholm, Torekov, die Kulla-Halbinsel (mit dem Kullaberg und Mölle) und natürlich Malmö.

"Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz"

Das präsentierte Schweden ist eher städtisch und modern. Das gefällt uns, weil diese Seite Schwedens in deutschen Büchern oft zu kurz kommt. "Verliebt in Schweden" lebt ohne tiefe Wälder, spiegelblanke Seen, falunrote Sommerhäuschen und andere Zutaten des Bullerbü-Klischees. Ja, auch der Elch kommt in diesem Buch nicht vor. Vielleicht aber in einer Fortsetzung dieser schönen doppelten Liebeserklärung? 

Bezugsquelle (Amazaon)

Verliebt in Schweden: Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz

  

 

 

 

 

 

Links zum Buch

Schwedische Eigenheiten, Sitten und Gebräuche:

Touristische Ausflugsanregungen:

Und  wer doch einmal einen Elch sehen will: