Dalarna: Wasserfälle und ein spektakulärer neuer Aussichtsturm

Neuer Aussichtsturm Siljansnäs

Dalarna bietet Urlaubern nicht nur falunrote Holzhäuser und liebevoll dekorierte Holzpferde, sondern auch Naturerlebnisse ohne Ende. So kann man z. B. eine spannende Wasserfall-Safari machen. Oder einen großartigen neuen Aussichtsturm besteigen. 

1. Njupeskär

Mit einer Fallhöhe von 93 Metern ist der Njupeskär im Nationalpark Fulufjället Schwedens höchster Wasserfall. Der durch den Aufprall verursachte Dunst bietet zahlreichen seltenen Moos- und Flechtenarten einen idealen Lebensraum.

Beim Nationalmuseum Naturum, das über die Flora und Fauna im Nationalpark informiert, startet ein vier Kilometer langer Rundweg um den Wasserfall herum.

Mehr Infos: www.sverigesnationalparker.se/de/nationalpark-wahlen/fulufjallets-nationalpark/

Wer den Anblick und die Geräusche der herabstürzenden Wassermassen faszinierend findet, kann den Besuch des Njupeskär mit weiteren Stellen zu einer rauschenden Safari kombinieren:

2. Helvetesfallet

Etwa 160 Kilometer weiter südöstlich, bei den beliebten Urlaubsorten Mora und Orsa, durchfließt der Fluss Ämån gleich mehrere Stromschnellen und steile Passagen: Auf den spektakulären “Höllenfall” (Helvetesfallet), ein durchspültes Tal mit 30 Meter hohen, steilen Felswänden, folgt nach wenigen Kilometern der Storstupet.

Mehr Infos: www.visitdalarna.se/helvetesfallet

3. Storstupet

Dort sollte man nicht nur nach unten, sondern auch nach oben blicken, um nicht die 34 Meter hohe Eisenbahnbrücke zu verpassen, über die die Inlandsbanan fährt – die legendäre Bahnverbindung von Dalarna nach Schwedisch Lappland.

Mehr Infos: www.visitdalarna.se/storstupet-vattenfall

4. Styggforsen

Weitere 55 Kilometer fährt man zum Wasserfall Styggforsen bei Boda, der eine Fallhöhe von stolzen 36 Metern hat. Die zerfurchten Felswände und der schattige Nadelwald bilden den passenden Rahmen. Rund um den Wasserfall führt ein knapp einen Kilometer langer, abwechslungsreicher Rundweg über Holzbohlen und Treppen.

Der Styggforsen erinnert übrigens an einen Meteoriteneinschlag, der sich vor etwa 377 Millionen Jahren dort ereignet hat, wo sich heute der See Siljan ausbreitet. Die Felswände sind dadurch entstanden, dass sich Gesteinsschichten aus Kalkstein, Sandstein und Granit aufgerichtet haben.

Mehr Infos: www.visitdalarna.se/styggforsen-naturreservat

Naturum Dalarna in Siljansnäs mit neuem Aussichtsturm

In Siljansnäs informiert das Besucherzentrum Naturum Dalarna über die spannende Entstehungsgeschichte des Siljan.

Auf dem Björkberget neben dem Naturum steht seit Ende 2021 auch ein neuer Aussichtsturm. Der alte aus dem Jahr 1933 war doch recht wackelig geworden – ich selbst habe mich da nicht mehr hoch getraut. Im neuen, 32 m hohen Turm gibt es sogar einen Aufzug! Wer lieber laufen will, muss 177 Stufen bewältigen.

Den Turm kann man auch bei schlechtem Wetter besuchen. Er hat nämlich zwei Plattformen, eine offene und eine eingeglaste. Die Öffnungszeiten des Turms entsprechen denen des Naturum.

Die Aussicht ist grandios, wie Ihr auf dem Bild oben auf der Seite sehen könnt.

Mehr Infos: www.naturumdalarna.se/deutsch/


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Bild Aussichtsturm: Naturum Dalarna; Quelle für Teile des Textes: VisitSweden DE