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Classic Kaffe
Classic Kaffe Arvid Nordquist

Kaffee

Kaffee ist Schwedens Nationalgetränk. Zwischen 160 und 170 Liter Kaffee konsumiert ein Schwede jedes Jahr im Durchschnitt. Das entspricht dreieinhalb Tassen pro Tag. Mehr trinken nur die Finnen.

Gratis Kaffee am Arbeitsplatz

Ein schwedischer Arbeitsplatz ohne Kaffeeautomat ist fast undenkbar. Und in aller Regel gibt es den Kaffee für alle Angestellten gratis bis zum Abwinken. Davon lebt eine ganze Branche, die Kaffeeautomaten, Kaffee und Zubehör an schwedische Unternehmen und Betriebe liefert. Die Hälfte des schwedischen Kaffees wird am Arbeitsplatz getrunken.

Rund 90% des Kaffees in Schweden wird als Filterkaffee oder Brühkaffee ("brygg" oder "e-brygg") getrunken, rund 10% als Direktaufguss ("kokkaffe", Kochkaffee).

 

Schwedische Kaffeemarken

Gevalia mellan bryggGevalia

Gevalia ist Marktführer in Schweden. Diese Marke kommt aus Gävle in Gästrikland und geht auf ein Handelshaus zurück, das bereits 1853 gegründet wurde.

1920 wurd der Markennamne "Gevalia" registriert. Gevalia gehört seit 1971 zu Kraft Foods.

"Gevalia" ist Lateinisch für "Gävle".

Mehr Infos: www.gevalia.se .

 

Löfbergs LilaLöfbergs Lila

Nummer zwei in Schweden ist Löfbergs Lila aus Karlstad in Värmland. Der Eishockey-Club aus Karlstad, Färjestads BK, macht seit vielen Jahren Reklame für diese Kaffeemarke. Alles rund um diese Kaffeemarke ist lila. Löfberg ist nach wie vor ein Familienunternehmen.

Mehr Infos: www.lofbergslila.se .

 

Zoégas

www.nestle-nordic.com/zoegas  aus Helsingborg (in der Drottninggatan 30 gibt es auch ein Geschäft). Zoégas ist Marktführer bei dunklen Röstungen, die man vor allem in Skåne bevorzugt.

Lindvalls Kaffe

www.lindvallskaffe.se  aus Uppsala.

Classic Kaffe Arvid Nordquist

www.classickaffe.se  aus Solna.

 

Kaffee als Souvenir

Schwedischer Kaffee gilt als hochklassig. Manche Schweden-Touristen, die gern Kaffee trinken, nehmen sich deshalb einige Packungen schwedischen Kaffee mit nach Hause.

Viele Schweden sagen übrigens, dass man den Kaffee in Kiel noch trinken kann, je weiter man aber in Deutschland nach Süden kommt, desto schlechter sei der von Hotels und Restaurants, Cafés und Imbissbuden servierte Kaffee. Da ich selber Tee-Trinker bin, enthalte ich mich eines Urteils.

 

Kaffee-Infos

Mehr Informationen über schwedischen Kaffee gibt es unter www.svenskkaffe.se .

 

Kaffee-Vizeweltmeister

In kaum einem anderen Land wird pro Kopf so viel Kaffee konsumiert wie in Schweden — vor dem Frühstück, während des Frühstücks, zwischendurch, nach dem Mittagessen, nachmittags, abends und sogar vor dem Schlafengehen. Entsprechend hat das Kaffeetrinken auch einen eigenen Namen — das "fika", das seit Jahrhunderten schon nahezu zelebriert wird (siehe weiter oben).

Dabei wird auf dem Land nach wie vor überwiegend Koch- oder Filterkaffee getrunken, während in den größeren Städten in den vergangenen Jahren auch die klassischen italienischen Kaffeespezialitäten Einzug gehalten haben — gemeinsam mit einer großen Anzahl qualitativ hochwertiger Cafés.

Wundert es da, dass die Organisatoren der weltweit führenden Branchenmesse in Sachen Kaffee ihren Weltkongress World of Coffee 2015 in die "Fika"-Hauptstadt Göteborg vergeben haben? (Quelle: VisitSweden)

Fika

"Fika" ist die Kurzform von "fikapaus" oder "fikarast". Das Wort bedeutet so viel wie "Kaffeepause".

In vielen schwedischen Unternehmen gibt es mindestens eine solche Kaffeepause am Tag. Sie ist mehr oder minder obligatorisch. Man setzt sich dann zusammen und redet über alles, nur nicht über den Job.

In manchen Unternehmen gibt es sogar zwei solcher "fikapauser" — eine am frühen Vormittag und eine gegen 15 Uhr.

Ich habe aber auch schon Unternehmen erlebt, wo man diese Sitte abgeschafft hat und man sich nur noch einmal die Woche zum Kaffeetrinken zusammensetzt, meist am Freitagnachmittag.

"Fika" gibt es aber auch außerhalb der Arbeitswelt. Auch zu Hause kann man eine "fikastund" haben. Oder wenn man in der Stadt beim Einkaufen ist. Ein Café kann deshalb sogar kurz "fik" heißen.

 

 

Zweite Tasse Kaffee oft inklusive

Wenn man einen Kaffee in einem schwedischen Café bestellt, braucht man für eine eventuelle zweite Tasse oft nicht zu bezahlen. Dieser Nachschlag ("påtår") ist meist inklusive. Vorher zur Sicherheit nachfragen schadet aber nicht. — Deshalb gibt es in Schweden auch kein "Kännchen Kaffee".

 

Kaffee zum Essen billiger

Wer mittags essen geht und ein Tagesgericht ("dagens rätt") bestellt, bekommt den Kaffee meist gratis.

Wenn man aber ein Gericht von der Karte nimmt, sollte man den Kaffee gleich zusammen mit dem Essen bestellen. Dann zahlt man oft nur die Hälfte. Holen kann man sich den Kaffee erst nach dem Essen, wenn man will.