Schwedens militärhistorisches Erbe – Das Museumsnetzwerk SMHA mit 27 Museen

Aeroseum in Göteborg-Säve

Die militärhistorischen Museen Schwedens haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Sie präsentieren sich unter dem gemeinsamen Namen “das militärgeschichtliche Erbe Schwedens” (“Sveriges militärhistoriska arv”, kurz SMHA).

Dem Netzwerk sind 27 militärhistorische Museen und Verteidigungsanlagen angeschlossen, die staatlich sind oder Unterstüzung vom Staat bekommen (Stand 2019). Bislang streng geheime militärische Anlagen wurden so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Museen verstehen sich als Erlebnismuseen. Oft darf man anfassen, probesitzen und ausprobieren.

Militärgeschichte von Südschweden bis Nordschweden

Vaxholm, Stockholm

Festungsmuseum Vaxholm, Stockholm

Die militärgeschichtlichen Museen sind über das ganze Land verteilt, von Kristianstad im Süden bis Abisko im Norden. Die meisten von ihnen behandeln die schwedische Verteidigung während des Kalten Krieges, andere haben ältere Zeiten zum Gegenstand. Einge sind weltweit einzigartig.

Die Museen haben auch viele Besucher aus dem Ausland

Zielgruppe des Museumsnetzwerks sind nicht nur militärhistorisch interessierte Schweden, sondern auch Besucher aus dem europäischen Ausland. Schweden versteht sich nämlich als das bislang einzige europäische Land, das eine umfassende Strategie zum Erhalt seines militärhistorischen Erbes entwickelt hat.

Das gemeinsame Netzwerk wird von den Behörden für verteidigungshistorische und maritime Museen geleitet und finanziert (“Statens försvarshistoriska museer” und “Statens maritima museer”). Beide Behörden liegen in Stockholm.

Unsere Seiten über militärhistorische Museen

Mehr Infos

www.smha.se

Einsatzzentrale

Festung Hemsö in Härnösand

Tauchen

Im Marinemuseum, Karlskrona

Eingang Marinemuseum

Eingang Marinemuseum, Karskrona

Das Maritiman Museum, Göteborgs maritimer Erlebnispark

Alle Bilder auf dieser Seite, mit Ausnahme Maritiman: SMHA; Bild ganz oben auf der Seite: Das Aeroseum in Göteborg-Säve – ein 22.000 m² großer Hangar, der in einen Fels hineingesprengt ist