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Aussichtspunkt Seemannsturm
Am Stigbergstorg, unterhalb vom Masthugg-Felsen, liegt das Seefahrtsmuseum. Direkt daneben
findet man eines von vielen Wahrzeichen der Stadt Göteborg, den
Seemannsturm (Sjömanstornet). Er hat in 52 Metern Höhe eine runde Aussichtsplattform, von der man
einen grandiosen Blick über den ganzen Hafen und die Stadt hat.
Es gibt zwar einen Fahrstuhl in der Mitte des Turms, aber es macht mehr Spaß, wenn man die
Treppe nimmt. 193 Stufen sind zu bewältigen. Die letzten unterhalb der Aussichtsplattform sind
übrigens sehr steil — sie muss man auch gehen, wenn man den Aufzug nimmt.
Personen mit Höhenangst haben es auf der Aussichtsplattform nicht leicht, aber man kann sich ja
ganz nah an die Wand des Turms drücken und sich vom Geländer fernhalten — so habe ich es
gemacht.
Der Seemannsturm ist meist nur sonntags geöffnet, von 13 bis 15 Uhr. Der Turm wird nicht vom
Seefahrstmuseum betrieben und ist deshalb auch nicht im Eintrittspreis des Museums enthalten.
Öffnungszeiten und Infos: www.sjofartsmuseum.goteborg.se .

Blick in das Innere des Turms
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Geschichte des Seemannsturms
Der Turm wurde 1933 eingeweiht und von demselben Architekten entworfen, der auch das angrenzende
Museum gezeichnet hat: Karl M. Bengtsson.
Die Statue auf der Turmspitze, die "Frau am Meer", stammt von Ivar Johnsson. Sie ist fünf Meter
hoch.

Am Sockel des Turms sind 690 Namen von schwedischen Seeleuten eingraviert, die während des
Ersten Weltkriegs ihr Leben lassen mussten. Ihre Namen sind den Schiffen zugeordnet, auf denen sie
umkamen. Insgesamt sind es 98 Schiffe.
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