Hälsingland

Die Bauernhöfe in Hälsingland ("Hälsingegårdar")

Hälsingland ist nicht so bekannt wie viele andere Provinzen in Schweden. Das liegt daran, dass die Provinz mit Gästrikland zusammen einen Verwaltungsbezirk bildet. Der heißt Gävleborgs län. Und in Schweden spricht man meist von Gävleborg, wenn man die Gegend zwischen Gävle und Hudiksvall meint.

Hälsingland ist also der nördliche Teil von Gävleborgs län.

In Hälsingland gibt es insgesamt sechs Gemeinden mit folgenden ungefähren Einwohnerzahlen:

  • Hudiksvall, 37.000
  • Bollnäs, 26.000
  • Söderhamn, 26.000
  • Ljusdal, 19.000
  • Ovanåker, 11.000
  • Nordanstig, 10.000

Einzig Hudiksvall hat in den letzten fünfzig Jahren seine Einwohnerzahl halten können. Alle anderen Gemeinden haben mehr oder weniger verloren. Die schwedische Landflucht macht sich also auch in dieser Region spürbar.

Die Höfe von Hälsingland – Hälsingegårdar

Es gibt aber einen Grund, warum man doch öfter von Hälsingland und nicht nur von Gävleborg spricht: Die Provinz hat nämlich Bauernhöfe, die so herrschaftlich und so reich geschmückt sind, dass sie zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Und im Zusammenhang mit diesen Höfen wird der Begriff “Hälsingland” immer genutzt. Die Höfe heißen auf schwedisch Hälsingegårdar, also “die Höfe von Hälsingland”.

Nachbarn

Hälsingland grenzt im Süden an Gästrikland, im Westen an Dalarna und Härjedalen, im Norden an Medelpad und im Osten an den Bottnischen Meerbusen.

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Hudiksvall

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Söderhamn

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Bild ganz oben auf der Seite: Einer der Bauernhöfe in Hälsingland, Bild: Fjällvägen-Projekt, Jocke Lagercrantz