Wenn wir beim Essen oder Fernsehen sitzen, passiert immer wieder mal, dass vorm Fenster ein Elch vorbeiläuft. Vor allem in den Monaten September und Oktober haben wir Elche auf dem Grundstück. Manchmal sind es sogar mehrere, die nachts kommen und sich über unsere Apfelbäume hermachen. Leider klappt das Fotografieren nie: Entweder ist die Kamera gerade nicht da. Oder der Chip ist voll. Oder die Batterien sind leer. Oder der Elch ist zu schnell. Oder es ist viel zu dunkel.
Elch-Besuch beim Frühstück
Nun hatten wir Glück und konnten einen Elch bei uns im Garten ablichten. Wir hatten gerade gefrühstückt, als ich beim Tischabräumen irgendwas vor dem Fenster bemerkte. Diesmal war es kein Reh, sondern ein Elch – direkt bei uns vorm Küchenfenster.
Elch-Fotos mit Hindernissen
In solchen Situationen stellt sich immer die Frage: Fenster aufmachen und fotografieren? – dann läuft der Elch bestimmt weg, wenn er das Fenster hört. Oder zur Sicherheit doch durch die Scheibe fotografieren, auch wenn es dann Reflexe und unschöne Bilder gibt? Wir haben den sicheren Weg gewählt und durch die Scheibe fotografiert. Später klappten sogar noch einige Bilder durchs offene Fenster. Leider war es noch recht dunkel.



Elch in der Tiefkühltruhe

Einige Wochen nach dem Elch-Besuch im Garten klopft es plötzlich an der Tür. Einer unserer Nachbarn steht da mit einem Paket unterm Arm. Die Jagdgesellschaft hat endlich Glück gehabt und einen Elch geschossen. Weil wir unser Jagdrecht an die Jagdgesellschaft abgetreten haben, bekommen wir zum Dank vier bis fünf Kilo Elchfleisch: Rücken, Filet und ganz viel Hackfleisch. Ob es einer der Elche war, die im Herbst unseren Rasen zertrampelt und unsere Apfelbäume geplündert hatten?
Und noch mehr Elche
Diese Elche konnte meine Frau durchs Küchenfenster fotografieren, als sie morgens das Frühstück machte. Offenbar schmeckte den Elchen die Hecke unserer Nachbarn. Die Bilder entstanden Anfang Mai.


Auch dieser Elch besuchte uns im Mai. Eigentlich waren es sogar zwei, aber der zweite wollte leider nicht mit aufs Bild. Wie so oft in solchen Situationen war es schon recht dunkel.
Elch im Juli

Dieser Elch war bei uns im Juli zu Besuch – irgendwie sieht er blöd aus. Vielleicht war er auch nur böse, weil er mich gesehen hat.
Elch im September

Die beiden sah ich eines morgens, als ich auf dem Weg zur Arbeit war. Sie klauten Äpfel beim Nachbarn. Das Foto entstand aus dem Auto heraus mit einer für heutige Ansprüche nicht so guten Handy-Kamera.
Der hier mochte die Äpfel von unseren Apfelbäumen – er hatte auch einen Kollegen dabei, dessen Po man ganz links noch ahnen kann
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Seht auch unsere Seite über das Jagdmuseum „Älgens Berg“ im Ökopark Halle-Hunneberg – dort kann man mit den Ohren des Elchs hören, den Geruchssinn des Elchs testen, seine Essgewohnheiten untersuchen und versuchen, seine Stimme nachzuahmen.







